85 - Prof. v.Weisenbach, Archäologe

85 - Prof. v.Weisenbach, Archäologe

Prof. v.Weisenbach, Archäologe

Paul Georg Freiherr von Weißenbach (* 5. Mai 1837 in Dresden; † 19. September 1907) war ein sächsischer Verwaltungs- und Hofbeamter.

Paul von Weißenbach studierte an der Universität Göttingen Rechtswissenschaften. 1857 wurde er Mitglied des Corps Saxonia Göttingen.[1] Nach Abschluss des Studiums trat er in den sächsischen Staatsdienst ein. Zunächst wer er in den Jahren von 1859 bis 1861 Amanuensis eines Sachwalters und Akzessist der Staatsanwaltschaft Dresden, Aktuar bei den Gerichtsämtern Nossen und Tharandt und Assessor bei der Kreisdirektion Dresden.

1879 wurde von Weißenbach zum Amtshauptmann der Amtshauptmannschaft Flöha ernannt. 1882 wurde er zum Königlich Sächsischen Kammerherrn ernannt. Im gleichen Jahr wechselte er als Amtshauptmann zur Amtshauptmannschaft Großenhain.[2] 1887 erfolgte seine Ernennung zum Amtshauptmann der Amtshauptmannschaft Dresden-Neustadt.[3] 1890 wurde er zur Kreishauptmannschaft Dresden versetzt und zum Geheimen Regierungsrat ernannt.[4] Nach seiner Pensionierung lebte er bis zu seinem Tod in Dresden.

Über die Art der Förderung des Kunstwerkes ist nicht Näheres bekannt, aber sicher hat es einen triftigen Grund, warum der Maler den Freiherrn in die Schlussgruppe aufnahm.


Paul Georg Freiherr von Weißenbach gehörte zu einem obersächsischen Uradelsgeschlecht des Pleißner Landes mit dem Stammhaus Weißbach bei Schmölln.

Erste Erwähnungen des Namens sind mit Heinrich von Weißenbach 1217 und im Sächsischen Staatsarchiv - Hauptstaatsarchiv Dresden mit Conradus de Wizzenbach vom 7. September 1271 zu finden. Das Wappen zeigt einen hersehenden, schwarzen, rotgezungten Stierkopf auf silbernen Grund, aus dessen Ohren rote Flammen hervorschlagen.
Der Kunsthistoriker und Archäologe Freiherr von Weißenbach trägt das Wappen der Familie, den Stierkopf, auf dem Hemdkragen